Aufsätze und Vorträge

von Peter Weimann

Die Dokumentation beschreibt den aktuellen Stand, die Schwiergkeiten und die Genehmigung des Persönlichen Budgets im Saarland. 
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Franz-Josef Wagner

Trier, den 13. April 2011

Die „Lage behinderter Menschen und Umsetzung des Landesgesetzes zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung in den Jahren 2009 und 2010“ hatte das Leitbild „Die Menschen in Rheinland-Pfalz leben miteinander als Gemeinschaft der Vielfalt und im Respekt vor ihrer Individualität. Sie sind aufmerksam für die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen und Rechte von Menschen mit Behinderung.“

Ein Bericht von Ruth Fricke anläßlich des Pflegefachtages, RMF-Andernach am 02.05.2010

Da der Erstkontkat mit der Psychiatrie m.E. für den weiteren Verlauf entscheidend ist, habe ich meinen Schwerpunkt. Auf den Erstkontakt mit der Psychiatrie gelegt.

Die erste seelische Krise kommt für Betroffenen wie für deren Angehörige und Freunde meistens wie aus heiterem Himmel völlig überraschend. Hier Hilfsangebote zu entwickeln, welche die Krise nicht durch zusätzliche traumatische Erfahrungen noch verstärken und dadurch letztlich in die Chronifizierung führen, ist eine der dringendsten Aufgaben überhaupt.

 Franz-Josef Wagner
Manuskript für Soziale Psychiatrie 4/2009

Anhand meiner persönlichen Entwicklung von der Resignation zu meinem heutigen Lebensgefühl und der Betrachtung meines sozialen Umfeldes, möchte ich die Frage beleuchten: Führt nur Selbstmotivierung zu Recovery?

Franz-Josef Wagner
Manuskript für „Psych. Pflege Heute“ 3/2009

Dieser subjektive Beitrag betrachtet meine Lebensphasen. Die Phase vor meiner psychiatrischen Karriere bezeichne ich als „Normalphase“, die „Schockphase“ schließt sich an. Hier erfuhr ich alle negativen Auswirkungen der stigmatisierenden Diagnose „Schizophrenie“ Verlust von Arbeit, Familie, sozialer Stellung und die Konsequenz mehrmalige Einweisung in die stationäre Psychiatrie.

Franz-Josef Wagner
Manuskript für Kerbe 3/2009

Anhand meiner psychiatrischen Lebensphasen – Schockphase, Resignation und Gesundungsphase (Empowerment) – und der bio-psycho-sozialen Heuristik versuche ich, aus der 20 Jahren andauernden pathologischen Diagnosen, meine subjektiven Gefühle (Lebensqualität) und Wirkungen der Psychopharmaka zu beschreiben.

Vorwort

Die Gründe für diese Broschüre sind vielfältig: Ein Grund ist der Erfolg der
beiden letzten Jahre mit den Broschüren „Zurück ins Leben“ und „Gesundung als Reise des Herzens“....

Fünf Aufsätze über Genesung von psychiatrisch diagnostizierten Menschen (pdf)

 

Franz-Josef Wagner
Manuskript für: Psych. Pflege Heute 6/2008

Angeregt durch den Beitrag „Liebeshormon hilft bei Schizophrenie“ in der „Welt de/Wissenschaft“ vom 26. Februar 2008 möchte ich das Oxytocin bei meiner endogenen Psychose vor allem im Fokus der Schizophrenie betrachten.

Franz-Josef Wagner
Vortrag anlässlich der ApK Tagung: Kooperation und Verantwortung in der Gemeindepsychiatrie am 3./4.11.2008 in Kassel

Meinen Beitrag zu den Vorteilen des Persönlichen Budgets werde ich mit Hilfe meiner psychiatrischen Vita als Erfahrungsbericht darstellen.
 

von Eva-Maria Schnurr

veröffentlicht am 24.10.2008 bei Handelsblatt.com

Forschung im Zwielicht: Psychiater im Sold der Industrie

Klaus Laupichler 

Als schwäbischer Gastarbeiter in Sachen Heime und anderen Wohnformen durfte ich in die Landeshauptstadt von RLP nach Mainz fahren. Für mich fangen solche Reisen immer in meiner Landeshauptstadt Stuttgart an.

 Franz-Josef Wagner
Manuskript für „Psych. Pflege Heute“ 4/2008


0) Psychiatrische Vita

Nach unzähligen Zwangseinweisungen in 14 Jahren, gesetzlicher Betreuung und vier Jahre tiefer Depression möchte ich mich jetzt dazu äußern, wie es sich mit der Diagnose Schizophrenie lebt.

Arlette Mathoni-Welling für den Gesamtvorstand des LVPE RLP e. V.

Kurze Erläuterung zu Ihrer persönlichen Situation:

Klaus Laupichler

Wir müssen feststellen, dass es schwere psychische Erkrankungen gibt und immer geben wird. Die Ursachen der Erkrankungen sind nicht nur im genetischen Bereich zu suchen, sondern auch im Sozialem, milieubedingt und als Folge von somatischen und orthopädischen Erkrankungen. Leider müssen wir feststellen, dass die medizinische Reaktion auf psychische Erkrankungen oft nur im Zukleistern mit Medikamenten bestehen.

Margret Moravec
Vortrag am 13.3.2008 anlässlich der Tagung „Zukunft der Werkstätten für psychisch beeinträchtigte Menschen“

Ich möchte mich Ihnen erstmal kurz vorstellen. Mein Name ist Margret Moravec; ich bin 1. Vorsitzende des Werkstattrates der Caritas- Werkstätten und Werkstatträtesprecherin der Werkstätten aus dem westlichen Rheinland- Pfalz.
Ich bin seit sieben Jahren im Werkstattrat und konnte in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln, was die Kolleginnen und Kollegen so bewegt.

Kommentar:

Obwohl der LVPE RLP e.V. sich klar zu seinem Positionspapier bekennt (ist ebenfalls auf unserer homepage zu finden), hat der Vorstand in seiner Sitzung vom 1.09.07 beschlossen, die kritische Haltung von Dr. med Volkmar Aderhold, welche sich primär gegen die gängige Praxis der Behandlung von Psychiatrie-Patienten mit teils hohen Neuroleptika-Gaben richtet, zu veröffentlichen. Wir tun dies, um unserer selbstauferlegten Pflicht möglichst umfassend zu informieren, gerecht zu werden.

 Franz-Josef Wagner
Manuskript für Kerbe 1/2008

Nach meiner akademischen Ausbildung hatte ich sehr schnell finanziellen und beruflichen Erfolg in der freien Wirtschaft. Während einer Persönlichkeitsprüfung hatte ich eine, fürs Management und meine Persönlichkeitsentwicklung in der freien Wirtschaft, falsche Entscheidung getroffen.

Franz-Josef Wagner

Am 6.09.2007 im Mutterhaus zu Trier

Sehr geehrte Frau Beck,
sehr geehrter Herr Dr. Auernheimer,
sehr geehrter Herr Bernarding,
sehr geehrte Psychiatrie Erfahrene, Angehörige und Professionelle,
sehr geehrte Damen und Herren!

Zuerst danke ich Frau Beck und Herrn Dr. Auernheimer für die Einladung. Nicht nur der Verein für Gemeindenahe Psychiatrie in Rheinland-Pfalz sieht das so, dass wir psychiatrieerfahrenen Menschen als Hauptakteure zum Psychiatrietrialog unbedingt dazu gehören.

Nun zu meinem Beitrag:

Franz-Josef Wagner

Mit dem Landesgesetz für psychisch kranke Menschen (PsychKG), das zum 1. Januar 1996 in Kraft trat, verfolgt die Landesregierung in Rheinland-Pfalz das Ziel, in Kooperation mit den Landkreisen, kreisfreien Städten sowie freien und privaten Trägern der Wohlfahrtspflege umfassende psychiatrische gemeindenahe Versorgungsstrukturen aufzubauen. Durch die Koordination zwischen den verschiedenen Trägern sollen regionale Versorgungsbünde entstehen, damit für psychisch kranke Menschen verbindliche Hilfen vor Ort entstehen können, die ihnen ermöglichen, ein selbständiges Leben in ihrem sozialen Umfeld zu führen.

    Franz-Josef Wagner

    1) Entwicklung der Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz

Auf Anregung des Psychiatriereferenten des Landes Rheinland-Pfalz, B. Scholten, trafen sich im Herbst 1995 die Mainzer Psychiatrie-Erfahrenen zur Gründung eines Netzwerkes Psychiatrie-Erfahrener in Rheinland-Pfalz. Am 29.11.1995 fand das erste Treffen in Mainz statt. 20 Psychiatrie-Erfahrene aus Mainz, Trier und Landau waren  an der Vorbereitung und der Gründung am 18.05.1996 des LVPE Rheinland-Pfalz e.V. im Rathaus zu Mainz beteiligt.

Franz-Josef Wagner

Einen Teil der letzten 20 Jahre meiner Biographie möchte ich unter dem Blickwinkel „Der Weg aus der Unheilbarkeit“ zu beleuchten versuchen. Dabei werde ich nicht auf alle Aspekte und Nuancen eingehen, sondern nur grob – aus heutiger Sicht – meine gedanklichen, umfeldbezogenen, diagnostischen und therapeutischen Meilensteine erwähnen, negativ wie positiv.

Franz-Josef Wagner

Kurzbericht des Vortrages anlässlich der Tagung „Evaluation in der Sozialen Arbeit“ am 26. Juni 2007 an der Fachhochschule Jena

Franz-Josef Wagner

Fortbildung zum Werkstattseminar „Wir gehen doch nicht ins Bett, nur weil Dienstschluss ist “ – Praxis und Weiterentwicklung von Menschen mit Behinderung des DCV vom 24-.-27.01.2005 in Bonn

Franz-Josef Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Beitrag zur heutigen Feier, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, mit dem Thema: „Klein aber fein“ überschrieben.

Was bewegte mich bei meinen Überlegungen dieses Themas:

Franz-Josef Wagner

Vortrag am 03.09.2005 in der Staatskanzlei Mainz zum Thema: Trialog in der Staatskanzlei

Sehr geehrte Frau Beck,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Beck,
sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bedanke mich für die Einladung durch sie, dem Vorstand und Kuratorium des Vereins zur Unterstützung Gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz und Herrn Beck, zum Trialog in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, im Namen der Psychiatrie-Erfahrenen, über die Entwicklung der Psychiatrie aus unserer Sicht sprechen zu dürfen.

Franz-Josef Wagner

Zum dritten Mal haben die Ortsgruppe Trier der Psychiatrie-Erfahrenen und der LVPE Saar ein internationales Pfingsttreffen organisiert. 1999 und 2003 waren die Treffen im Jugendgästehaus » Kell am See « und 2005 in der Jugendherberge » Bernkastel-Kues «.

Franz-Josef Wagner

Personenzentrierte Hilfen aus Betroffenensicht möchte ich anhand des Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP) und dem daraus folgenden Individuellen Hilfeplan (IHP) beleuchten. Auf das seit 1998 in Rheinland-Pfalz modellhaft und seit dem 01.07.04 bundesweit eingeführte Persönliche Budget (PB) werde ich genauer eingehen. Abschließend möchte ich Beispiele der logischen Konsequenz des personenzentrierten Ansatzes – Empowerment – nennen.

Franz-Josef Wagner

Ich möchte in diesem Aufsatz die Entwicklung der Psychiatrielandschaft seit der Enquete 1975 aus Sicht der Psychiatrie-Erfahrenen betrachten. Am 31.08.1971 nahm die Sachverständigenkommission mit 19 Mitgliedern ihre Arbeit auf. Den Vorsitz übernahm Prof. Dr. Casper Kulenkampff, Leiter der Abteilung für Gesundheitspflege des Landschaftsverbandes Rheinland.

Franz-Josef Wagner

Vortrag zur Tagung "Selbstbestimmung in den psychiatrischen Hilfen. Was kann bleiben – was muss sich ändern?"  vom 20. – 22. Dezember 2004 in Loccum

Ich habe meinen Vortrag in fünf Punkte gegliedert. Nach der persönlichen Vorstellung werde ich die aktuellen, offiziellen Daten des Persönlichen Budgets aus der Großstadt Trier, wie die Umsetzung des persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz und die ersten Ergebnisse des Persönlichen Budgets als Eingliederungshilfe nach der Modellphase aufzeigen. Zum Schluß will ich Beispiele von uns ausgewählten Leistungen auflisten.

Franz-Josef Wagner

Am 29.12.2004 unterrichtete die Landesregierung über die Umsetzung des Landesgesetzes zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen gemäß §13 des Landesgesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (LGG-BehM) den in der 14. Wahlperiode gewählten Landtag.

Franz-Josef Wagner

Diese Aussage machte Frau Roswitha Beck, Kuratoriumsvorsitzende des „Vereins zur Unterstützung Gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz“, am 26. September 2003 anläßlich unserer 7. Fachtagung mit dem Thema: „Psychotherapie auch bei Psychosen“.

Was Frau Roswitha Beck dazu veranlasste, diese Aussage zu machen möchte ich im Folgenden darstellen: