Wissenswertes

Mit Hilfe der Vorausverfügung (pdf), des Theoriebuchs (pdf) und des Arbeitshefts (pdf) kann man Krisen mit seinen Freunden durchstehen - ein interessanter Ansatz neben den herkömmlichen, medizinischen Modellen."

am 25. Oktober 2011, von 09:00 bis 16:00 Uhr, im Bischof-Stohr-Haus, Bahnstraße 32, 55128 Mainz

Ablaufplan:

09:00 Uhr Begrüßung, Abklärung der Erwartungen, Vorstellung des Programms

09:30 Uhr NutzerInnenbeteiligung, Einbeziehung von GenesungsbegleiterInnen -Forderungen und Leitlinien international und national

10:30 Uhr Kaffeepause

10:45 Uhr Praxis der Beteiligung - NutzerInnenräte - Psychiatrie-Erfahrenen im Qualitätsmanagement - Psychiatrie-Erfahrenen in der Beratung - Psychiatrie-Erfahrene als Genesungsbegleiter

12:30 Uhr Mittagessen

Julia Kuschnereit

Erstes Ziel der Traumaambulanzen ist es, durch ein rasches
fachkompetentes Eingreifen zu vermeiden, dass die psychischen Folgen von Gewalttaten sich dauerhaft als Gesundheitsstörungen verfestigen. Es ist wichtig, Menschen, die infolge einer Gewalteinwirkung traumatisiert sind oder sein könnten, einen raschen und unverzüglichen Zugang zu kompetenter neurologisch-psychiatrischer beziehungsweise psychotherapeutischer Hilfe über die Inanspruchnahme der Trauma-Ambulanzen an Kliniken zu ermöglichen. Mittelfristig ist geplant, dass in RLP wohnortnah Traumaambulanzen an bestehenden Einrichtungen der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eingerichtet werden sollen. Sowohl aus fachlichen wie auch aus finanziellen Gründen soll dieses Angebot im Jahr 2011 zunächst an zwei Standorten erprobt und evaluiert werden.

Das Bundesministreium der Justiz hat eine Broschüre zum Thema Betreuungsrecht veröffentlicht.

das Aktionsbündnis für "Seelische Gesundheit" hat am 22.08.2010 den Abschlussbericht einer wissenschaftlichen Studie zur Wirksamkeit von Maßnahmen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen vorgelegt. Die vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene Studie hatte das Ziel eine wissenschaftliche Grundlage für die evidenzbasierte Weiterentwicklung entsprechender Interventionen zu schaffen.

Die Studie "Konzeption und Umsetzung von Interventionen zur
Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen: Empfehlungen und Ergebnisse aus Forschung und Praxis" können Sie unter nachfolgendem Link herunterladen:

Im September 2010 verlieh die Univer­sität Thessaloniki (Griechenland) die Ehrendoktorwürde an Peter Lehmann -- in Anerkennung seines außerordentlichen wissenschaftlichen und humanitären Beitrags für die Durch­setzung der Rechte Psychiatriebetroffener.

Er ist weltweit der erste Psychiatriebetroffene, dem aus diesem Anlass die Ehrendoktorwürde verliehen wurde.

Weiteres über die Auszeichnung (inkl. Fotos) sowie den Vortrag "Humanistische Antipsychiatrie und internationale Noncompliance" lesen Sie bitte hier:

http://www.peter-lehmann.de/drhc.htm